Granatapfelsaft Kur

mit Obsthof Retter

Im Ayurveda hat der Granatapfel seit jeher eine besondere Stellung und gilt als eines der hilfreichsten Lebensmittel für Pitta. Granatapfel ist gut für Herz und Geist, bildet rote Blutkörperchen, reinigt das Blut und unterstützt bei Fieber. 

Auch bei uns weiß man längst um die guten Eigenschaften des Granatapfels und insbesondere in der Schönheitspflege ist er eine begehrte Zutat. Der Obsthof Retter beschäftigt sich seit einige Jahren intensiv mit den gesundheitsfördernden Eigenschaften des Granatapfels, die sich vor allem im Saft der Frucht konzentrieren und empfiehlt ab und an eine Granatapfelsaft Kur zu machen. 

Granatapfelsaft Kur

Zweimal über den Tag verteilt trinkt man zwei Achtel des Saftes, das ergibt insgesamt 250 ml reinen Saft. Der Saft sollte jeweils nach einer Mahlzeit getrunken werden, am besten nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen. Warum nach der Mahlzeit? Wenn man den Saft zwischendurch trinkt, steigt der Blutzucker stärker an (im Saft ist von Natur aus Zucker enthalten). Im Anschluss an die Mahlzeit getrunken fällt der Blutzuckeranstieg weniger stark aus, da der Saft gemeinsam mit anderen Nahrungsbestandteilen verdaut wird. Nachdem Granatapfelsaft von Natur aus Zucker enthält und süß schmeckt, sollte man andere Zuckerquellen
im Alltag vermeiden: Süßigkeiten (Ausnahme: eine Rippe Bitterschokolade pro Tag, hier ist der Zuckeranteil nicht allzu groß), Mehlspeisen, Weißmehlgebäck, Weißbrot, gesüßte Milchprodukte (sehr zuckerreich). Um die Wirkungen des Granatapfelsaftes auf die Gefäße nicht durch einen ungünstigen Lebensstil wieder aufzuheben, meidet man folgende Lebensmittel und Speisen: Fettes Fleisch, Wurst, Croissants, Mürbteig Gebäck, Blätterteig, Fast Food, frittierte Speisen. Üppige, schwere Speisen sollten nur zu seltenen Anlässen auf dem Speiseplan stehen. 

Granatapfelsaft gegen oxidativen Stress

Freie Radikale entstehen im Körper durch Umweltgifte, Rauchen, Stress, Sonnenlicht, Medikamenteneinnahme und Sport. Gewöhnlich hat sie der Körper einigermaßen im Griff und im Stoffwechsel entstehen sie auf natürlich Weise, ohne uns zu schaden. Allerdings kann es durch den modernen Lebensstil und eine unausgewogene Ernährung zu einem Ungleichgewicht im Körper kommen und die freien Radikale entstehen im Übermaß. Man spricht dann vom „oxidativen Stress“. Freie Radikale schädigen Zellen und Gewebe und greifen Moleküle in den Gefäßen an. Die Inhaltsstoffe des Granatapfelsaftes bekämpften laut zahlreichen Studien freie Radikale sehr effektiv und wirkten damit erfolgreich gegen oxidativen Stress. 

Schutz von Herz und Gefäßen 

Granatapfelsaft ist bei Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin oder erhöhten Triglyceriden ein sinnvolles Lebensmittel auf dem Speiseplan. Er kann Medikamente nicht ersetzen, leistet aber laut wissenschaftlichen Studien einen positiven Beitrag bei derartigen Befunden. Granatapfelsaft verhinderte bei Studien ein fortschreiten atherosklerotischer Veränderungen in den Gefäßen. Im Gefäßsystem kann es bei Fortschreiten dieser Veränderungen zum Auftreten von sog. Schaumzellen kommen. Diese sind ein wesentlicher Faktor für Arteriosklerose. In wissenschaftlicher Literatur heißt es, der Konsum des Granatapfelsaftes wirke der Bildung dieser Schaumzellen entgegen. Ein weiterer positiver Effekt: Sekundäre Pflanzenstoffe, wie sie auch im Granatapfelsaft reichlich vorkommen, beeinflussen den Blutfluss günstig. 

Prostata 

Steigende PSA-Werte bedürfen einer weiteren ärzt- lichen Abklärung im Hinblick auf Erkrankungen der Prostata. In Studien hat Granatapfelsaft einen posi- tiven Einfluss auf den PSA-Wert gezeigt, indem man den Anstieg verzögern konnte. In Einzelfällen kam es auch zur Senkung des Werts, dies ist aber noch nicht abschließend bewiesen. Achtung: Die Wirkungen bei Prostatakrebs sind nicht bewiesen. 

Sommertipp: Ein wohlschmeckendes Getränk für unterwegs 

Ob auf Autofahrten oder am Strand – Granatapfelsaft beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt, schmeckt vorzüglich und überrascht noch mit so manch anderer Wirkung. Anthocyanine sollen z. B. in der Lage sein, die Anpassung des Auges an dunkle Umgebungen zu verbessern. Außerdem wirkt der Saft dem oxidativen Stress entgegen, der im Körper nach längerem Aufenthalt in der Sonne (UV-Licht) auftreten kann. 

Fotos ©Obsthof Retter
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