Das waren die Ayurveda Days am 25. und 26. Mai 2019

von Leona Mörth-Nicola

Foto © Kaya Wolfinger

Als wir mit der Planung der Ayurveda Days angefangen haben, hatten wir nur eine vage Vorstellung davon was auf uns zukommt, denn niemand von uns hatte Erfahrung mit der Organisation solcher Veranstaltungen. Ich erinnere mich noch gut an die Gefühle bei der ersten Vertragsunterzeichnung, die die Ayurveda Days fix gemacht hat: Aufregung, viel Enthusiasmus und auch eine nicht zu verleugnende Portion Angst… werden wir das schaffen? So nebenbei? Neben unserer Arbeit und den Kindern? Und heute, zwei Jahre später nach den zweiten Ayurveda Days kann ich sagen: Ja, wir schaffen das! Wie ich finde, ganz unbescheiden, sogar sehr gut! 

Ayurveda Aussteller- und Erlebniswelt Arena21
Foto © Kaya Wolfinger

Unser Ziel war es eine Veranstaltung zu gestalten mit der wir Menschen, die bislang wenig oder nichts über Ayurveda wussten, an dieses alte indische Gesundheitssystem heranzuführen aber auch jene anzusprechen, die sich bereits intensiver mit Ayurveda auseinandergesetzt haben.

Vortragsraum AYUS in den Barocke Suiten
Foto © Kaya Wolfinger

Und so freuen wir uns sehr, dass heuer wieder rund 600 Menschen an diesem sonnigen Wochenende ihren Weg zu uns ins Wiener MuseumsQuartier gefunden haben und über das rege Interesse an den verschiedenen Vorträgen und Workshops. Besonders freut uns auch, dass das in diesem Jahr neue Weiterbildungsprogramm am 25. Mai so gut besucht war. 

Die Organisatorinnen (v.l.n.r): Angelika Holy-Schein, Julia Karinkada, Leona Mörth-Nicola, Elisabeth Maurer, Petra Wolfinger, Martina Neumann
Foto © Kaya Wolfinger

Ebenso war es uns von Anfang an wichtig die Ayurveda Days zu einem Ort des Austauschs und der Vernetzung zu machen und die, langsam aber sicher, wachsende Ayurveda Community in Österreich zu stärken. Für uns Veranstalterinnen war sehr schnell klar, uns geht’s um das Verbindende! Wir wollen zeigen, wie viele verschiedene Gesichter und Facetten Ayurveda zu bieten hat, dass es für jeden Menschen den richtigen Ayurveda gibt und für alle genug da ist. Für uns steht fest, wir brauchen keinen Konkurrenzkampf um zu wachsen, denn unser Weg ist die Zusammenarbeit, die Freundschaft und das Gemeinsame. Diese Grundhaltung hat sich spürbar in der Stimmung der Ayurveda Days wiedergespiegelt, denn wie schon im letzten Jahr hat es sich auch heuer angefühlt wie ein Wochenende mit Freundinnen und Freunden.

Hennatattoo
Foto © Kaya Wolfinger

Unser dritter Wunsch war es die Sinnlichkeit des Ayurveda in den Fokus zu stellen, denn der Ayurveda ist ein sinnliches System. Sowohl in der Diagnose als auch in der Arbeit geht es immer darum den Menschen sinnlich wahrzunehmen: ich schaue den Menschen an, ich höre ihm zu, ich befühle die Haut, ich taste den Puls. Und gleichzeitig ist aus ayurvedischer Sicht der richtige Kontakt mit den verschiedenen Sinneseindrücken notwendig, um ein gesundes Leben zu führen. Und wir alle wissen, es tut einfach gut, sich mit Schönem zu umgeben! 

Indischer Tanz mit Elena Repka
Foto © Ayurveda Days





So haben wir die Arena21 und die Ovalhalle zu einem bunten Markt verwandelt, wo man unter anderem an Ölen und Gewürzen schnuppern, ayurvedisches Köstlichkeiten genießen, sich massieren oder ein Hennatattoo machen lassen konnte. Besonderes Highlight an beiden Tagen waren die indischen Tanzeinlagen, sowie die Pathakam Performance. 

Dhanvantari und Gheelampe bei der Eröffnungszeremonie
Foto ©Ayurveda Days

Alles in allem, wir sind sehr glücklich und bedanken uns auf diesem Weg bei allen Helping Hands, die uns so toll unterstützt haben, bei allen Ausstellerinnen und Ausstellern und eure Produkte und Expertise dargeboten habt, dass ihr mit dabei wart, bei allen Vortragenden, die ihr Wissen mit uns geteilt haben und bei allen Besucherinnen und Besuchern, wir hoffen, es hat euch gefallen!

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